Ökumenischer Hospiz-Dienst Malsch e.V.

Hilfreiches am Lebensende

Hilfreiches Wissen für die letzte Strecke am Lebensende vermittelte der Kursabend „Letzte Hilfe", der vom Ökumenischen Hospiz-Dienst Malsch e. V. am 9. November 2023 angeboten wurde. In Petra Baader vom Hospiz-Dienst Ettlingen sowie Eva Reppenhagen vom Hospiz Arista hatten die 11 Teilnehmenden praxiserfahrene Palliativkräfte, die sie durch die vielfältigen Themen des Abends führten. Ergänzende Hinweise gab die Koordinatorin der Ökumenischen Hospiz-Dienstes Malsch, Frau Marianne Grässer.

Die Linderung von Leiden und die Erhaltung von Lebensqualität für Sterbende war das zentrale Thema des Abends; wobei Lebensqualität etwas sehr Individuelles ist und für jeden Sterbenden in der Phase des Abschieds etwas anderes bedeuten kann. In den 4 Unterrichts-Stunden wurden vier Themen angesprochen: 1. Sterben als Teil des Lebens, 2. Vorsorgen und Entscheiden, 3. Leiden lindern, 4. Abschied nehmen.

Sterben ist ein normaler Teil des Lebens, oder sollte es zumindest sein. Doch unsere Gesellschaft ist Meister im Verdrängen und deshalb stehen viele Menschen hilflos am Bett ihres sterbenden Angehörigen. Doch es gibt viele kleine Möglichkeiten, den Partner, die Freundin, die Eltern,... Menschen aus unserem Umfeld beim Sterben zu begleiten, bei ihnen zu bleiben und ihnen beizustehen. Am Ende wissen wie es gut gehen kann und sich als Angehöriger nicht hilflos zu fühlen, dazu hat der Abend beigetragen.

Zum Abschluss des Kursabends, bei dem auch die eine oder andere persönliche Erfahrung mit einfloss, gab es für die teilnehmenden Frauen und Männer ein Zertifikat sowie ein kleines Handbuch, um das Gehörte nochmals nachlesen zu können.

Ökumenischer Hospiz-Dienst Malsch. H. Jung