Hier stehen der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt
Im Rahmen des Ausbildungskurses zur Mitarbeit im Hospizdienst des Ökumenischen Hospizdienstes Malsch, hatte die Kursleitung, Frau Marianne Grässer, Vertreterinnen der beiden anderen kirchlichen Vereine aus Malsch, deren Aufgabe die Versorgung und Pflege von hilfebedürftigen, kranken und alten Menschen ist, eingeladen.
Der Ökumenische Hospiz-Dienst Malsch hat die Aufgabe, schwer kranke und sterbende Menschen ohne Ansehen ihrer Konfession oder Weltanschauung aus christlicher Verantwortung in der letzten Lebensphase sowie deren Angehörige, Freunde und Trauernde zu begleiten. Weitere Aufgaben sind die Schulung und Unterstützung von ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern sowie Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsangebote auf dem Gebiet der Hospizarbeit.
Seit Jahrzehnten arbeiten der Ökumenische Hospizdienst Malsch, die Nachbarschaftshilfe Malsch (Verein für Soziales und Caritas) und die Kirchliche Sozialstation Malsch e.V. eng zusammen.
Die Nachbarschaftshilfe Malsch bietet als „anerkannter Dienst“ Unterstützung im Haushalt, Betreuung und Fahrdienste an, und wurde von der Einsatzleitung, Frau Kirsten Gerstner vertreten.
Die seit 1981 bestehende Kirchliche Sozialstation Malsch e.V. und deren Leistungsspektrum wurde von der Pflegefachkraft Katja Bullinger und der Geschäftsführung Eveline Rothas-Muck vorgestellt. Als ambulanter Pflegedienst bietet der Verein, der rund 200 Personen aus Malsch und seinen Ortsteilen in verschiedenen Bereichen versorgt, eine Vielzahl von Dienstleistungen an, damit die Menschen in Malsch und seinen Ortsteilen, so lange wie möglich, und so selbstbestimmt, wie möglich zuhause leben können. Ein besonderes Augenmerk richtet er auf die pflegenden Angehörigen. Diese bestmöglich zu beraten, zu schulen und anzuleiten wird bei den knapper werdenden Ressourcen bei der Fürsorge für unsere immer älter werdende Gesellschaft immer wichtiger.
Eveline Rothas-Muck