Ausbildungskurs beim Ökumenischen Hospiz-Dienst Malsch abgeschlossen
Am 10. und 11. Oktober 2025 begannen 8 Frauen mit der Ausbildung zur Hospizbegleiterin. Im Orientierungskurs setzten sie sich mit den Themen Sterben und Hospiz auseinander. U.a. ging es um die Grundsätze der Hospizbewegung, eigene Sterbe- und Trauererlebnisse, Einfühlen in Sterbesituationen, Vorstellungen vom Tod und Aussagen Sterbender.
Im Grundkurs am 21. und 22. November 2025 befassten sie sich mit der Wahrnehmung Sterbender, Kommunikation und sie bekamen Informationen zu Sterben und Trauer. Vieles konnten sie durch Rollenspiele erproben.
Im Aufbaukurs bekamen die Kursteilnehmerinnen durch verschiedene ReferentInnen Informationen zu Schmerztherapie, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, Therapie- und Therapieverzicht, Ethik am Lebensende, Seelsorgerliche Begleitung im Krankenhaus, die Aufgabe des Bestatters und Vernetzung der Dienste in Malsch (s. Extrabericht).
Der Abschlusskurs fand am 13. und 14. März 2026 statt mit Themen wie Schicksal, Ohnmacht, Schuld, Selbstsorge in der Begleitung, Trauerrituale und Trauermythen. Sie machten sich Gedanken über das Idealbild einer Hospizbegleiterin.
Währenddessen absolvierten die Teilnehmerinnen ein Praktikum auf einer Palliativstation, in einem stationären Hospiz oder einem Pflegeheim. Sie besuchten den Häuslichen Krankenpflegekurs der Kirchlichen Sozialstation Malsch, um pflegerische Grundkenntnisse kennenzulernen.
Nach einem Abschlussgespräch freut sich der Ökumenische Hospiz-Dienst Malsch, neue Hospiz-begleiterinnen verpflichten zu können.
Marianne Grässer, Einsatzleitung